Der Lebensstil der Hippies
Das Wort „Hippie“ selbst stammt von dem englischen Wort „hip“ ab, was zu Deutsch etwa „angesagt“ heißt. Als Hippies werden Personen der gegenkulturellen Jugendbewegung bezeichnet, die in den 1960er entstanden ist und sich an den Lebensstil der Hipster anlehnte. 1967 wurde die Hippiekultur zur Massenkultur, was einige von ihnen abschreckte, deswegen trugen sie mit dem Summer of Love ihre Kultur symbolisch zu Grabe. Dennoch wird heute der Kern dieser Zeit auf den Zeitraum von 1965 bis 1971 gelegt. Danach wurde er dann von dem Punk, Metal und Hip-Hop abgelöst.
Für was ein Hippie steht
Die Ziele eines Hippies sind klar: Frieden, Liebe und Freiheit. Um eine Gemeinschaft zu gründen, muss man mit den Völkern frieden schließen. Um an diesen Frieden zu kommen, muss man sich selbst und die anderen lieben und tolerieren. Die Freiheit steht dafür, genau das zu tun, was einem gefällt, hinzugehen wohin man will oder offen für neue Erfahrungen zu sein.
Konzepte
Die Hippies versuchten mit einer in den USA entstandenen Protestbewegung, gegen die Wohlstands- und Leistungsgesellschaft zu rebellieren. Dabei stellen sie der (ihrer Meinung nach) „sinnleeren“ Mittelstandsgesellschaft eine von bürgerlichen Wertvorstellungen und Zwängen freie Welt entgegen. So wollten sie versuchen, in einer freien, naturbezogenen, auf ekstatische Glückerlebnisse in Liebe, Musik und Rauschmittelgenuss Welt zu leben. Hierfür wurde 1965 von dem amerikanischen Dichter Allen Ginsberg der Begriff „Flower-Power“ geprägt. Ihren Höhepunkt fand die Hippiebewegung während des Vietnamkriegs, der um 1967 stattfand. Dort wurde das Motte „Make love, not war.“ geprägt.
Artikel Der Lebensstil der Hippies am 2010-10-12 11:37:54 aufgenommen!