3D-Technik
Ein 3D-Film bietet dem Betrachter den Einblick in die räumliche Tiefe. Solche Filme werden mit Hilfe von Stereokameras produziert und anschließend mit einem 3D-Projektor auf die Leinwand gebracht. 3D-Filme hatten bereits Mitte des 20. Jahrhunderts eine Hochzeit, in der sie sehr beliebt waren. Dies nahm relativ schnell wieder ab und die Leute bleiben den Kinos fern und schauten lieber das kostengünstigere Fernsehen. Seit 2008 wird die 3D-Technik wieder vermehrt angewandt.
Technik/Entwicklung:
Anfangs (um 1950 und später) wurden 3D Filme mit Hilfe der rot-grün Technik (anaglypher) produziert. Diese Technik ermöglichte jedoch nur schwarz-weiße Filme. Erst mit dem Polarisationsverfahren, Interferenzfiltertechnik und den Shutterbrillen konnten bessere Ergebnisse erzielt werden.
Interferenzfiltertechnik:
Bei dieser Technik werden Bilder für jedes Auge mit den Grundfarben (rot, gelb, blau) in unterschiedlichen Wellenlängen projiziert. Durch eine spezielle Brille werden in der Interferenzfilter sind werden für jedes Auge die passenden Wellenlängen herausgefiltert. Dadurch entsteht ein räumliches Bild.
Polarisationsfiltertechnik
Die Polarisationsfiltertechnik ist die am weit verbreitete 3D-Technik. Bei der Polarisationstechnik wird die Kanaltrennung mit Hilfe von polarisiertem Licht erreicht. Die Betrachter eines solchen Films benötigen eine Polfilterbrille. In der Brille und vor den Projektoren befinden sich versetze Polfilterfolien. Um den Polarisationsstatus ausrecht zu erhalten benötigen die Kinos keine normale Leinwand, wie man es von normalen Filmen kennt, sondern eine beschichtete Leinwand, weil diese das Licht nicht zerstreut.
Anaglyphe Projektion
Bei der Anaglyphen Projektion werden 2 Teilbilder gleichzeitig auf die Leinwand geworfen. In der sog. 3D-Brillen sind 2 verschiedene Farbfilter (links grün, rechts rot). Durch die Farbfilter löscht die Brille bestimmte Farben des Filmbilds, dadurch entsteht im Gehirn ein räumliches Bild.
Shuttertechnik
Bei der Shuttertechnik werden Einzelbilder auf die Leinwand projiziert, genauso wie bei normales Filmen nur doppelt so schnell (48 Bilder pro Sek.). Der Projektor gibt während der Aufführung Steuersignale per Infrarot an die Shutterbrillen der Zuschauen, dadurch die beiden verschiedenen Brillengläser unterschiedlich verdunkelt (LCD-Gläser). Durch das Verdunkeln sieht der Zuschauer nur ein bestimmtes Bild und eine räumliche Tiefe entsteht.
Artikel 3D-Technik am 2010-08-19 10:06:26 aufgenommen!