Wohnzimmermöbel im Wandel der Zeit

An welchen Raum denkt man zuerst, wenn man das Wort "Zuhause" hört? Keine Frage: Ein Wohnzimmer. Da werden Bilder wach vom gemeinsamen Musikhören mit dem ersten Plattenspieler oder man überlegt, welchen Film man sich am Abend mit dem Partner ansehen möchte. Der Wohnbereich ist essenzieller Bestandteil eines jeden Hauses. Ein Wohnzimmer ist so grundlegend, dass es bei Beschreibungen wie "Das Haus hat 3 Schlaf- und 2 Badezimmer" gar nicht extra erwähnt werden muss.


Bis vor wenigen Dekaden sah man einen Kachelofen und wusste: Man ist im Wohnzimmer. Als Zentralheizungen noch nicht weit verbreitet waren, wurde es im Winter kalt in der Wohnung. Mollig warm war es aber im Wohnzimmer. Es ist und war der wichtigste Treffpunkt für die ganze Familie. Und schon damals legte man Wert darauf, das Wohnzimmer so angenehm wie möglich zu gestalten. Die Wohnzimmermöbel wurden wie ein Schatz gehütet und die Kinder angehalten, achtsam damit umzugehen. Als Zeichen der Wertschätzung bat man Besucher in die "gute Stube".

Heute dreht sich im Wohnzimmer in der Regel fast alles um den Fernseher. Hier hat man alles, das zur Unterhaltung beiträgt, beginnend mit Brettspielen bis hin zu Wii, xBox und Co. Wohnwände dienen zum Verstauen all dieser Dinge. Heute hat es allerdings einen leicht altmodischen Touch, wenn man sich eine traditionelle Schrankwand zulegt. Eine bessere und vor allem weniger erdrückende Wirkung erzielt man mit Sideboards und Regalen, die man frei bewegen kann. So kann man ein vollkommen neues Raumgefühl kreieren.

Eine Wohnzimmereinrichtung ohne Sofa, Sessel und Co ist und bleibt aber völlig unvorstellbar. Eine Evolution gab es aber bei den Formen und Farben, die heute angeboten werden. Lange vorbei ist die Ära der hässlichen und knarzenden Sofas, in deren Ritzen man beinahe verloren gehen konnte. Ob man eine große Wohnlandschaft, eine edle Ledercouch als Dreisitzer oder eine ganz andere innovative Sitzgelegenheit sucht, man findet einfach alles. Unterstützt wird die stetige Weiterentwicklung von Wohnideen durch junge und talentierte Designer genauso wie durch die "alten Hasen im Geschäft". Aber Polstermöbel sind selbstverständlich nicht das einzige, das Designer entwickeln. Komplette Wohnzimmereinrichtungen gibt es nicht nur "von der Stange", sondern eben auch als Designermöbel. Die großen Möbelhäuser haben hier oft nicht viel im Angebot. Eine schier undendliche Auswahl findet man natürlich in den Weiten des WWW. Hier entscheidet oft auch nicht mehr nur das Geld, ob man sich einen wirklich hochwertigen Tisch oder ein ausgefallenes Regal vom Designer ins Wohnzimmer holt. Unpassende Kombinationen legt man sich hier auch nicht mehr unfreiwillig zu, da man zumeist perfekt zueinander passende Möbel aus bestimmten "Serien" auswählen kann.

Es steht also außer Frage, dass die Wohnzimmereinrichtung ganz entscheidenden Einfluss darauf hat, ob man sich in seinem Heim wohl fühlt. Neben den Möbeln an sich zählt dazu auch die Dekoration. Mit Teppichen, Vasen oder Lampen kann man das Ambiente des Raumes zusätzlich beeinflussen. Natürlich entscheidet jeder selbst, wie er sein Wohnzimmer ausstatten möchte. Bestimmte Punkte fallen jedoch durch die Bank auf. Einerseits bieten Wohnzimmermöbel stets einen großen Komfort. Auch die Qualität muss stimmen. Auf der anderen Seite müssen die Möbel aber auch schick und stilvoll sein. Ein harmonisches Gesamtbild steigert den Wohlfühlfaktor ganz ungemein. Nicht zu unterschätzen ist auch der repräsentative Aspekt, den Wohnzimmer noch immer haben. Der individuelle Geschmack wird hier offen zur Schau getragen. Und wer sich nichts vormacht sieht ein, dass ein Kuddelmuddel aus Billigheimser-Möbeln nicht sonderlich geschmackvoll erscheint. Schönheit liegt aber am Ende doch im Auge des Betrachters und jeder einzelne muss für sich wissen, ob er ein wirres Chaos als Mobiliar oder eine stilvolle und stimmige Einrichtung im Wohnzimmer haben möchte.

Artikel Wohnzimmermöbel im Wandel der Zeit am 2011-10-21 06:00:30 aufgenommen!