Training nach einem Bänderriss
Das schlimmste für einen Sportler ist es, verletzt zu sein und für mehrere Wochen oder gar Monate mit der sportlichen Aktivität pausieren zu müssen. Glaubt man den Statistiken, ist die Außenbandruptur im Sprunggelenk eines der häufigsten Verletzungsmuster, die es gibt. Vor allem Fußballer und Spielsportler allgemein können davon ein Lied singen und sind vom Außenbandriss am öftesten betroffen.
Doch wie wird nach dieser Verletzung am schnellsten wieder gesund und einsatzfähig? Und welchen Sport kann nach einem Bänderriss machen? Besonders bei der ersten Frage muss auf jeden Fall auf den ärztlichen Rat gehört werden. Er allein entscheidet, ab wann wieder Sport betrieben werden und der Fuß belastet werden kann. Gibt der Arzt jedoch sein OK kann meistens bereits nach 3 Wochen wieder mit einer mäßigen Belastung begonnen werden.
Am besten geeignet ist hier der sogenannte Fahrradergometer. Der Fahrradergometer ist der beste Wiedereinstieg in das Training, da beim Ergometer Training die Kräfte, die auf das Sprunggelenk und damit auch die verletzten Bandstrukturen wirkt, möglichst gering gehalten werden. Zum einen wird das Körpergewicht vom Sattel getragen und lastet damit nicht gänzlich auf dem Fuß. Ein anderer Aspekt ist, dass keine aktive Abdruckbewegung stattfindet, wie dies beispielsweise beim Joggen oder dem Training auf dem Laufband der Fall ist. Beim Fahrradergometer hat der Fuß ständigen Kontakt zum Pedal, die Bewegung ist daher besonders rund und gelenkschonend.
Wichtig ist zudem, dass die verletzte Person mit geringem Widerstand fährt. Eine zu hohe Wattzahl macht auch einen höheren Kraftaufwand notwendig, der wiederum vom Sprunggelenk und den Bändern ausgehalten werden muss. Beachtet man jedoch diese Kleinigkeit, kann das Fahrradergometer ein effektiver und schonender Wiedereinstieg in das sportliche Training sein und den Verletzten langsam an die ursprüngliche Leistungsfähigkeit heranführen.
Artikel Training nach einem Bänderriss am 2011-12-16 10:20:46 aufgenommen!